Kinesiologisches Taping

Zunehmend sieht man Sportler, die bunte Tapes im Training und Wettkampf tragen.  .  Kinesiologisches Tape ist ein neues, scheinbar revolutionäres Tapekonzept, welches mit Hilfe flexibler Tapes und speziell entwickelten Anlagetechniken oftmals erstaunliche Erfolge zeigt. Dabei basiert das kinesiologisches Tape auf empirischen Überlegungen zur Haut und Muskulatur. Die Haut als größtes Organ mit reflektorischen Einfluss auf viele Körperfunktionen, die Muskulatur als aktives Bewegungsinstrument aber auch Träger von Durchblutung und Stoffwechsel. Dieses Wissen führte zur Entwicklung des neuartigen Tapematerials.

Der Basisgedanke bei der Materialentwicklung war es, ein Tape zu schaffen, welches in Dicke, Schwere und Elastizität der Haut entspricht. Es sollte gezielte Reize setzen, aber nicht sensibel belästigen.Daher wird ein hypoallergener Acrylkleber ein – gesetzt, der durch wellenförmige Aufbringung auf dem elastischen Baumwollgewebe zusätzlich die Ventilation und den Flüssigkeitstransport unterstützt. Duschen und Schwitzen stellen kein Problem dar. Außerdem ermöglicht es eine längere Anlagedauer (7 Tagen sind keine Seltenheit) und damit einen längeren Wirkzeitraum. Allergische Reaktion wurden bisher noch nicht gesehen. Sport und körperliche Aktivität unterstützen die Wirkung des Tapes. Somit kann man das kinesiologische Tape in die Sparte der aktiven, funktionellen Therapie einordnen.

  • Sportphysiotherapie (Knieoperationen, Schulteroperationen
  • Traumatologie
  • Postoperative Therapien
  • Schmerztherapie
  • Lymphologie (kein Ersatz für Bandagierung oder Bestrumpfung)
  • Neurologie 
  • Kopfschmerz/Migränepatienten
  • Alle Wirbelsäulenerkrankungen